D-A-CH Tagung 2016 in Zürich

Die Forschungsgesellschaften für Verkehr aus Deutschland, der Schweiz und Österreich treffen sich jährlich zur sogenannten D-A-CH-Tagung, um Erfahrungen zu relevanten Forschungsthemen und Richtlinien auszutauschen. Michael Szeiler von Rosinak & Partner hielt dieses Jahr als Vertreter der österreichischen Forschungsgesellschaft (FSV) einen Impulsvortrag über die Richtlinie zu Begegnungszonen und moderierte den Workshop „Stadtverkehr“.

Einige wesentliche Erkenntnisse:

Die Attraktivierung von Straßenräumen ist in allen drei Ländern ein Schwerpunktthema. Ein Schlüssel zum Erfolg sind dabei verkehrsberuhigte Bereiche mit Tempo 20 und Tempo 30 – auch auf Hauptstraßen. Denn nur bei diesem Geschwindigkeitsniveau fährt der Radverkehr gemeinsam mit den Kfz und schafft damit Spielräume für eine attraktive Gestaltung der Seitenräume.

In der Schweiz und in Österreich setzt man dabei auf Begegnungszonen - in denen der Fußverkehr Priorität genießt - während in Deutschland klassische verkehrsberuhigte Zonen bevorzugt werden. Einig ist man sich, dass eine selbsterklärende, attraktive Gestaltung der wesentliche Erfolgsfaktor für innerörtliche Verkehrsberuhigung ist.

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