Bei einer Pressekonferenz am 7. Juli 2026 hat das Land Salzburg das neue Salzburger Landesmobilitätskonzept 2026-2035 präsentiert. Vor zwei Jahren haben wir mit den Arbeiten an diesem Konzept begonnen, nunmehr wurde es nach einem mehrstufigen Beteiligungsprozess von Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll öffentlich vorgestellt.
Die Radwege und der öffentlicher Verkehr sollen in Salzburg noch mehr ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2035 will das Land den Anteil der Wege mit dem Bus und Bahn, dem Fahrrad und zu Fuß weiter steigern. Der Anteil des Radverkehrs soll von 12,9 Prozent auf 15,5 Prozent, den Anteil des öffentlichen Verkehrs von 12,3 auf 14,5 Prozent und den Anteil der Fußwege von 18,8 auf 20,5 Prozent erhöht werden. Gleichzeitig soll der Pkw-Lenkeranteil von 45,5 auf 38,5 Prozent, also um 7 Prozentpunkte, gesenkt werden. Im Landesmobilitätskonzept gibt es über 80 Maßnahmen, im Fokus stehen unter anderem folgende :
- Wiederaufbau der Pinzgauer Lokalbahn und Einführung eines 30-Minuten-Takts bis mindestens Mittersill
- Selektiver zweigleisiger Ausbau der Salzburger Lokalbahn (Salzburg–Lamprechtshausen) zur Ermöglichung eines 15-Minuten-Takts
- Ausbau von Busbeschleunigung und Busbevorrangung (infrastrukturelle und telematische Maßnahmen)
- Landesweite Ausrollung des Mikro-ÖV (inkl. Evaluierung der Pilotregionen)
- Ausbau von Park & Ride und Bike & Ride unter Sicherstellung der Kapazitäten für Pendelnde sowie nutzungskonforme Verwendung und Kontrollen
- Fortführung und Aktualisierung des Salzburger Verkehrssicherheitsprogramms nach dem Leitmotiv „Vision Zero“
- Fortführung der systematischen Maßnahmenplanung zum Erhalt der Landesstraßen, -brücken und -tunnel